"Herbergssuche"

Herbergen sind rar, damals wie heute. Nicht alle finden dann Unterschlupf, zur Zeit Jesu genauso wie in unseren Tagen.

Dass Jesus kein Haus und Bett fand, als er zur Welt kam, hat sein Leben geprägt. Er war schon als Kind auf der Flucht. Er hatte "keinen Platz, wohin er sein Haupt hätte betten können". Er war auf die Gastfreundschaft von Menschen angewiesen. Das gilt bei uns für Geflüchtete und das gilt immer wieder auch für ausländische Studierende. Der Wohnraum in Erlangen ist rar und sehr teuer. Unter dem Motto "Herbergssuche" wollen wir diese Lebenssituation hinein nehmen in unseren letzten gemeinsamen KHG-Abend vor Weihnachten.

In diesem Abend soll aber auch Raum für die Frage sein, wo es eine Herberge für meine Seele gibt. Die Idee ist, dass wir gemeinsam den Gottesdienst in der Kapelle beginnen und uns dann auf den Weg machen, dorthin, wo Studierende leben oder wo Geflüchtete Herberge gefunden haben. Dass wir auch selbst Herberge nötig haben, soll an der dritten Station spürbar werden, wenn wir zum Essen zurückkehren in die Räume der KHG. Die abschließende vierte Station wird in der Kapelle sein, wo wir Herberge für unsere Seele finden. Ausklingen lassen wollen wir den Abend mit einem gemeinsamen Weihnachtslieder singen in der Kapelle und danach feucht-fröhlich im Foyer der KHG.

Aber lasst uns beim Vorbereitungstreffen am Montag 12.12.2022 um 18.00 Uhr über diese Idee reden und überlegen, ob diese Idee ein gutes Format für den letzten Abend vor Weihnachten ist.